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Windows 7 Support-Ende – Mein Prinz aus Pfefferminz

Nun ist es soweit, Support Ende bei Windows 7. Man ist wohl oder übel dazu gezwungen, auf die nächst höhere Version von Windows upzugraden. Lange Zeit konnte man sogar kostenlos umstellen. Leider haben sich die Anforderungen an die Hardware wieder gesteigert, Man hat ja keine Wahl. Viele kaufen sich das neue System bzw. gleich einen neuen Rechner.

Die Meisten wissen nicht, das man doch eine Wahl hat und das es Alternativen gibt, mit denen man problemlos seinen alten oder auch neuen Rechner ausstatten kann. Ich kaufe mir beispielsweise immer einen Rechner ohne Betriebssystem und spiele dann das auf, was mir am besten gefällt. Ich mag nun mal keine Monopole.

Welche echte Alternative gibt es? In einem vorherigen Artikel von uns wurde Linux vorgestellt. Doch leider gibt es hier so viele Varianten, das man erst mal schauen muss, was zu einem passt. Auch hier gibt es Platzhirsche, die durchaus mithalten oder den Mainstream Systemen überlegen sind.

Die Alternative – Linux Mint –

Die Alternative und absoluter Desktop Platzhirsch heißt Linux Mint. Ein System, bei dem man nicht groß umlernen muss. Alle Programme, die man für den Alltag benötigt, sind dabei. Man benötigt hier keinen Virenscanner oder Wartungssoftware. Es läuft. Und zwar mit allen Geräten, Druckern, Kameras und Bildschirmen.

Die Oberfläche ähnelt dem Gewohnten wie ein eineiiger Zwilling. Es gibt eine riesen Support Gruppe, wo man Hilfe bekommt und wenn man nicht auf spezielle Branchensoftware angewiesen ist, lohnt sich der Umstieg. Sogar hier bieten immer mehr Hersteller spezielle Linux Versionen. Denn eins bleibt es immer. Linux.

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So sieht es dann aus…Image by ADMC from Pixabay

Die Anforderungen an die Hardware sind geringer und selbst Spiele laufen dank Steam auf Linux. Die Architektur eines unixoiden Betriebssystems sorgt dafür, das es unempfindlich gegen Schadsoftware ist.

Neu ist die andere Art der Installation von Programmen. Aus Verzeichnissen sucht man sich die Programme, die man benötigt und installiert diese. Oder man lädt sich sogenannte Pakete herunter, die man mit einem Klick installiert.

Ist Linux nicht kryptisch und kompliziert? Das war es einmal. Die Zeiten sind lange vorbei. Der Technik Freak kann aber immer noch die Konsole benutzen, wenn er denn möchte.

Es laufen alle gängigen Programme, wie Open Office, Firefox, Chrome, Gimp und Vieles mehr. Es gibt Webdesign und Desktoppublishing Programme, es gibt Musik-Programme und Video-Schnitt. Die Entwicklergemeinde ist riesig und bemüht für jede Software ein Linux Pendant parat zu haben.

Was kostet der Spaß? Nix, Nada. Es handelt sich auch bei Linux Mint um ein Open Source System. Die Geschäftsmodelle sind hier anders. Meist wird mit dem Support Geld verdient oder mit speziellen Problemlösungen.

Und warum hat das nicht jeder? Wie schon einmal gesagt, sind die Menschen bequem. Ich kaufe mir einen Rechner und da ist alles schon drauf. Niemand hinterfragt, warum immer nur das Eine drauf ist. Es wird hingenommen.

Inzwischen gibt es einige Hersteller, die auch Linux Rechner anbieten. Die Zahl ist aber gering. Und was ist mit dem Mac? Auch hier steckt ein unixoides System im Kern. Leider läuft es nur auf spezieller Hardware. Man muss einiges berappen. um sich diesen Luxus leisten zu können.

Übrigens gehört auch Android zu den Linux Systemen. Es ist schwer, dieses System auf einen Rechner zu bekommen. Erste Ansätze gibt es schon.

Die Welt ist bunt und wir sollten nicht immer alles so hinnehmen. Manchmal erweisen sich Alternativen als die bessere Wahl. Wobei man sagen muss, das es heutzutage kein schlechtes Betriebssystem mehr gibt. Bei sachgemäßer Bedienung sind alle Systeme gut.

Die Vielfalt sollte aber erhalten bleiben. Deswegen plädieren wir für Linux. Ein Betriebssystem solide wie ein Felsen. Sicher und schnell. Alte Rechner können damit noch viele Jahre weiter laufen und müssen nicht entsorgt werden.

Wo bekomme ich das? Man kann eine DVD oder einen Stick bei Amazon bestellen bzw. bei Software Anbietern. Oder man lädt es sich selbst runter und brennt das Abbild auf einen Stick oder DVD. Brennprogramme haben einen speziellen Menü-Punkt zum Brennen von Abbild (.iso) Dateien Dann installiert es man ganz normal, mit eingelegter DVD oder Stick.

Bei einigen Rechnern muss man F12 oder F9 etc. drücken, damit von dem Medium gestartet wird. Das steht in Ihrer Gebrauchsanweisung. Probieren Sie es aus.

Autor
Andreas Kandschur

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