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Vorsicht Falle, worauf Sie bei Online Marketing Tools achten müssen

Worauf Sie bei Marketingsoftware achten sollten, erklärt Ihnen dieser Artikel. Es sind nicht nur die Cookies, auf die wir Acht geben müssen, sondern es gibt noch etliche Fallstricke, die uns in Schwierigkeiten bringen können. Dies ist keine Rechtsberatung und im Zweifel sollte immer ein Anwalt aufgesucht werden.

Zwischen den Feiertagen wollte ich mal wieder ein kleines Upgrade meiner Portale machen und bestellte mir ein neues Theme für die WordPress Software. Ich bin kein echter Freund dieses Systems, aber Portale laufen hier nun mal sehr gut, auch dank der vielen Plugins und Erweiterungen.

  • Ein tolles Theme, mit allen Schikanen. Vom Preismodell bis zum Aussehen der letzte Schrei. Nun noch eine gute Newsletter Software einbauen und schon kann es los gehen. Da stieß ich auf ein kleines Video in YouTube, von dem bekannten Online Marketing Experten Erwin Lammenett, der darüber berichtete, was seine Newsletter Software so alles hinter dem Rücken des Webmasters tut.

Diese setze ungefragt Cookies. Und zwar von Drittanbietern. Zum Glück hatte der Webmaster ein modernes Consent Tool implementiert, das die Möglichkeit gibt, Cookies abzulehnen. Was passiert? Die Maske für den Newsletter wird nicht angezeigt. Schlecht für den, der so ein Tool noch nicht eingebaut hat, aber den vollen Preis für die Software bezahlt.

Implementieren Sie bitte eine Möglichkeit, Cookies ablehnen zu können, denn das bloße zur Kenntnis nehmen, reicht nicht mehr aus. Noch immer gibt es da draußen Webseiten, die standhaft die alten Banner anzeigen.

Consent und Aufklärung

Nun gut, implementiere wir so ein Consent Tool. Daraufhin wollte ich es genau wissen. Was macht eigentlich mein Theme den lieben, langen Tag? Sie vermuten richtig! Nach Hause Telefonieren. Zu 23 Drittanbietern. Wie bitte? Ich hatte doch sogar ein Plugin installiert, das mich von jeglichem Funkverkehr mit den Google Fonts abschneidet.

Haben Sie schon mal von Content Delivery Netzwerken gehört? Damit alles angezeigt wird, nimmt das Theme zu Bootstrap Kontakt auf und übermittelt dann auch IP Adressen nach USA. Java Script wird nachgeladen. Sinn des Ganzen ist die schnellere Anzeige und Ladezeit. Also muss ein Hinweis in die Datenschutzerklärung. Mit Link zu deren Datenschutzerklärungen. Das Gleiche gilt für Schriften und Symbole, wie Font Awesome. Auch hier sollten Sie aufklären.

Vieles wird durch die kleinen Helferlein erleichtert. Aber wir müssen erfahren, was sie tun. Kauft man sich ein Marketing-Tool, sollte man nachfragen, wenn man es nicht selbst heraus bekommt.

Prüfen Sie selbst einmal, was Ihre Systeme so alles übertragen. Das skandinavische Werkzeug „Webkoll“ analysiert Ihre Seite und prüft, was an Drittanbieter gefunkt wird. Welche Cookies werden gesetzt und wo sollte man noch nachbessern.

Ich habe das Theme inzwischen als Lehrgeld abgehakt. Man bekommt so etwas auch mit neueren und aus meiner Sicht guten Tools hin, wie beispielsweise Publii, ein Webseiten und Blog System aus der Open Source Welt. Das installiert man wie ein Programm und es produziert statische Webseiten. Ein Trend der im Kommen ist. Hier wird nichts gefunkt und es ist kostenlos.

Autor
Andreas Kandschur

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